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CONTIPARK-Tiefgarage wird zum Kino

08.06.2018
Ab 16 Uhr wird das zweite Untergeschoss der CONTIPARK-Garage zum Kino. Eine Kooperation zwischen dem österreichischen Verein „Architekturtage“ und dem Parkhausbetreiber CONTIPARK macht diese kurzfristige Umnutzung des Parkraums möglich.

 

© Operation Jane Walk: Leonhard Müllner/Robin Klengel, Real: Alexander Jöchl/Wolfgang Tragseiler, Sava Buildering: Ulrich A. Reiterer, Transitions: Aurèle Férrier© Operation Jane Walk: Leonhard Müllner/Robin Klengel, Real: Alexander Jöchl/Wolfgang Tragseiler, Sava Buildering: Ulrich A. Reiterer, Transitions: Aurèle Férrier© Operation Jane Walk: Leonhard Müllner/Robin Klengel, Real: Alexander Jöchl/Wolfgang Tragseiler, Sava Buildering: Ulrich A. Reiterer, Transitions: Aurèle Férrier© Operation Jane Walk: Leonhard Müllner/Robin Klengel, Real: Alexander Jöchl/Wolfgang Tragseiler, Sava Buildering: Ulrich A. Reiterer, Transitions: Aurèle Férrier

© Operation Jane Walk: Leonhard Müllner/Robin Klengel, Real: Alexander Jöchl/Wolfgang Tragseiler, Sava Buildering: Ulrich A. Reiterer, Transitions: Aurèle Férrier 

Insgesamt vier Kurzfilme werden an diesem ungewöhnlichen Spielort gezeigt. Sie alle haben experimentellen Charakter, drei von ihnen stammen von jungen österreichischen Filmemachern. Alle vier Filme drehen sich um die Nutzung von öffentlichem Raum, erzählen dabei aber nicht von Gebäuden oder Städten, sondern immer von der Wechselwirkung zwischen gebautem Raum und den Menschen, die ihn benutzen. Durch die Vorführung in einer Tiefgarage können Interessierte so außergewöhnliche Räume an einem außergewöhnlichen Ort entdecken.

In „Operation Jane Walk“ wird das postapokalyptische New York im Stil eines Ego-Shooters erkundet. Das Publikum schlüpft dabei in die Rolle eines Avatars im Computerspiel. „Real“ nähert sich fahrend einem Flughafen an, der im spanischen Nirgendwo errichtet wurde und ein Symptom der Immobilien- und Baublase in Spanien vor der Finanzkrise ist. Den Zuschauer erwarten lange Fahrten durch eine leere Landschaft. Der neunminütige Film „Sava Buildering“ folgt zwei Parkour-Läufern auf einer geraden Linie durch Belgrad und zeigt, wie sie sich städtischen Raum auf ihre ganz eigene Art aneignen. Das schweizerische Werk „Transitions“ beschreibt den Übergang von einer leeren Landschaft in eine besiedelte, sozusagen eine „Stadtwerdung“.

Die Vorführung ist ein Programmpunkt der gegenwärtig in Österreich stattfindenden Architekturtage. Die zweitägige Veranstaltungsreihe wird alle zwei Jahre ausgerichtet und hat zum Ziel, zeitgenössische Architekturprojekte einer breiten Öffentlichkeit näherzubringen. Die Architekturtage 2018 beschäftigen sich unter dem Titel „Architektur bewegt“ schwerpunktmäßig mit Architektur im Film. Auch an weiteren ungewöhnlichen Spielorten in Graz werden darum am 8. und 9. Juni Filme gezeigt.